Jule ist im ersten Ausbildungsjahr und ihre Berufsschule hat gerade erst begonnen.

Wie war denn die Einschulung für dich, Jule?

Die „Einschulung“ war kürzer als gedacht. Der Schulleiter hielt um 7.45 Uhr eine wirklich sehr kurze Ansprache. Darin stellte er sich vor und klärte die Zuständigkeiten. So wurden wir innerhalb von zwei Minuten unserer Klasse zugeordnet und gingen in den Klassenraum.

Ich war etwas aufgeregt, doch das legte sich schnell. Unsere Klasse ist ziemlich groß und wird ggf. nochmal aufgeteilt. Weiterhin sind alle nett und die Lehrer, die ich bis jetzt kenne, entspannt sowie motiviert. Die Berufsschule ist meiner Meinung nach nicht ganz zu vergleichen mit dem Alltag an meiner vorherigen Schule, da ich mir vorstellen kann, dass der Leistungs- und Lerndruck nicht so stark ist, wie am Gymnasium.

 
Habt ihr am ersten Schultag gleich mit dem Unterricht begonnen?

Nach der Einschulung und einer klasseninternen Vorstellungsrunde bekamen wir schon die ersten Aufgaben zum Bedienen von Excel. In der dritten Stunde hatten wir keinen Unterricht, daher sollten wir uns innerhalb der Klasse miteinander beschäftigen. Wir bekamen zwischendurch immer mal Infoblätter oder Hinweise bezüglich unseres Werdegangs. Ansonsten hatten wir noch keinen richtigen Unterricht, was nicht allzu schlimm war, da wir alle unsere Eindrücke verarbeiten mussten.

Um 14.45 Uhr klingelte es schon: die ersten Kontakte wurden bereits geknüpft und Nummern ausgetauscht. So konnte ich zufrieden gestimmt nach Hause und mein Wochenende beginnen.

Christina ist gerade ins zweite Lehrjahr gekommen und geht somit schon etwas länger zur Schule.

Wie gut kannst du die Inhalte aus der Schule mit deinen Tätigkeiten im Betrieb verbinden, Christina?

Das geht erstaunlich gut. Am Anfang dachte ich: So etwas werde ich ja nie brauchen. Allerdings konnte ich zum Beispiel einige Excel Funktionen schon bei meiner täglichen Arbeit verwenden und mir so einige Zeit sparen. Auch inhaltliche Punkte finde ich in meinen Aufgaben wieder.

Wie sehen die Schultage aus?

In den ersten beiden Lehrjahren haben wir einen langen Schultag mit acht Schulstunden und einen kurzen mit vier Schulstunden. Nach dem kurzen Schultag fahren wir noch in den Betrieb. Da die Berufsschule allerdings relativ weit entfernt von unserem Bürogebäude ist, dürfen wir, dank Herrn Köstring, an den langen Schultagen nach der Schule nach Hause und fahren nicht mehr in den Betrieb.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir Kaufleute für Büromanagement die theoretischen Inhalte aus der Schule gut mit den praktischen Tätigkeiten bei AUBI-plus verbinden können. Durch diese Verbindung fällt es uns leicht, den Stoff zu behalten und mit ihm zu arbeiten.

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