Was ist „Distance Learning“?

„Distance Learning“ bedeutet übersetzt so viel wie „Fernunterricht“. Der Unterschied zum normalen Schulunterricht besteht darin, dass hierbei Lehrende und Lernende räumlich voneinander getrennt sind. In der aktuellen Lage bedeutet das also, dass Lehrer und Schüler zuhause sind und von dort arbeiten.
Es gibt verschiedene Arten des „Distance Learnings“. Wie es bei uns in der Berufsschule gehandhabt wird und welche andere Möglichkeit es gibt, erfahrt ihr jetzt.

„Distance Learning“ über eine Online Plattform.

An meiner Berufsschule, dem Berufskolleg Lübbecke, wird viel Wert auf digitalen Unterricht gelegt. Dabei hilft uns die Online- Plattform „Moodle“. Dies ist eine Plattform, auf der die Lehrer und Lehrerinnen für jedes Fach einen eigenen Kurs erstellen können. In diesen Kursen werden dann wiederum die einzelnen Themenbereiche der jeweiligen Fächer angelegt.
Um den Unterricht während der schulfreien Zeit weiter laufen zu lassen, werden Arbeitsmaterialien auf dieser Plattform hochgeladen und mit Arbeitsaufträgen versehen. Die Arbeitsaufträge sind meistens immer für eine Woche ausgelegt und können von uns Azubis während unserer normalen Arbeitszeit bearbeitet werden. Der ein oder andere kommt jetzt eventuell auf die Idee, dass man die Aufgaben ganz entspannt angehen kann und sie eventuell auch nicht kontrolliert werden. Dieser Gedanke ist allerdings falsch. Zum Ende jeder Woche müssen die erarbeiteten Aufgaben in das Online- Portal hochgeladen werden. Dies macht jeder Schüler individuell für sich. Habe ich meine fertigen Aufgaben nun hochgeladen, wird der Lehrer des jeweiligen Fachs darüber informiert und kann meine Aufgaben gegebenenfalls kommentieren. Natürlich werden nach dem Bearbeitungszeitraum auch Lösungen hochgeladen, damit wir sichergehen können, dass wir die Aufgaben richtig bearbeitet haben.

Nun habt ihr einen kleinen Einblick darüber bekommen, wie das Ganze abläuft. Die andere Frage ist: Funktioniert das überhaupt? Diese Frage kann ich eindeutig mit „Ja“ beantworten. Alle Lehrer bemühen sich wirklich, aus der aktuellen Situation das Beste zu machen. Ich werde regelmäßig mit Aufgaben versorgt, damit sichergestellt wird, dass wir im „Stoff“ weiterkommen. Sollten dann doch mal Fragen auftauchen, die man normalerweise einfach per Handzeichen stellt, stehen mir die Lehrer jederzeit per Mail zur Seite.

„Webinare“ als Alternative für das „Distance Learning“

Wie es bei mir in der Berufsschule abläuft, habe ich euch nun erklärt. Natürlich gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten um „Distance Learning“ zu betreiben.
Eine andere Möglichkeit sind die sogenannten „Webinare“. Hierbei handelt es sich um einen Live Unterricht, bei dem der Lehrer den Unterricht von zuhause aus durchführt. Diese „Webinare“ können auf verschiedenen Plattformen stattfinden, z. B. bei Microsoft Teams, Skype oder Zoom. Die Schüler nehmen per Laptop, Smartphone oder Tablet am Unterricht teil. Der Vorteil hierbei ist, dass der Lehrer die Möglichkeit hat, eine Präsentation zu halten. So kann uns Schülern der Unterricht besser veranschaulicht und erklärt werden. Außerdem wird der persönliche Kontakt von Schüler zu Lehrer gepflegt. Du hast eine Frage, die du schlecht schriftlich stellen kannst? Kein Problem, gib einfach ein Handzeichen im Chat und der Lehrer kann dir die Sprecherlaubnis zuteilen. So kannst du deine Frage ganz einfach stellen.

Fazit: „Distance Learning“ oder doch lieber der normale Schulalltag?

Letztendlich würde ich sagen, dass mir beides gut gefällt. Beim „Distance Learning“ hat man den Vorteil, dass man sich die Arbeit Woche für Woche selbst einteilen kann. Am normalen Schultag gefällt mir allerdings besser, dass man in der Klasse gemeinsam lernt. Ob man alles allein macht oder in der Klasse, ist schon ein Unterschied. Zusammenfassend haben also beide Varianten ihre Vor- und Nachteile.

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